Ursprungshaus

Das Haus wurde zwischen 1850 und 1860 zusammen mit 7 weiteren Häusern als Werkswohnungen der Eisenhütte „Eintracht“ gebaut. Etwa 1880 erhielten die Häuser einen Anbau mit einer getrennten Wohnung. Im Gegensatz zu den meisten Häusern des Ensemble (die „Hippenburg” genannt) wurde dieses Haus mit einer Steintreppe und einem inneren Zugang zum Gewölbekeller erbaut. Nach dem Rückbau der Eisenhütte nach 1912 wurden die Häuser ab 1930 von der Klöckner AG verkauft. Die Großeltern der Eigentümer erwarben das Haus 1934.

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Erweiterungen um 1960

In den 1950er Jahren wurde ein Bad eingebaut. Etwa 1960 wurde eine Zentralheizung installiert.

1962 wurde an der Nordostseite zum Garten hin das Wohnzimmer angebaut. In den 60er Jahren wurden nach und nach alle Fundamente unterfangen und die Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet. Nach der Auflösung der zur Straße gelegenen Einliegerwohnung, wurde diese in das Haus integriert, das Steildach angehoben und die Außenwände des Anbaus ersetzt.

Bauplan 1962
Ansicht 1962

Anbau 1972

1974 wurde der vollunterkellerte Erweiterungsbau an der Nordseite fertiggestellt. Damit erhielt das Haus eine große Küche, einen Arbeitsraum, 4 weitere Zimmer, Kellerräume, eine Loggia und eine Garage. Desweiteren erfolgte der Anschluss an das soeben neu erstellte Kanalsystem.

Ansicht SW Ansicht SO
Ansicht NO Ansicht NW
Keller Erdgeschoss Obergeschoss
Querschnitt

Der Garten wurde 1978 umgestaltet und ein beheizbares Schwimmbad eingebaut (8 * 3m).

Giebelumbau 1985

Der Südostgiebel wurde 1985 komplett erneuert, um so eine einheitliche Außenfront zu erreichen und 2 Blumenfenster einzubauen. Dabei wurde auch die Decke des Esszimmers vollständig erneuert.

Umbau Südostgiebel - Ansicht 1985 Umbau Südostgiebel - Grundriss 1985

In den folgenden Jahren wurden die asbesthaltigen Eindeckung der Dächer ersetzt. Auf diesem Luftbild von 1991 ist noch die alte Eindeckung sowie Reste einer Antennenanlage zu sehen.

Umbauten ab 2000

2001 wurde schließlich der Eingangsbereich und die Diele vollständig umgestaltet, die steile Steintreppe durch eine geräumigere Holztreppe ersetzt und ein neues Bad eingebaut.

Die offene Überdachung zum Garten wurde durch eine Holzwand mit Tür wetterfest gemacht.

Die Terrasse und die Flächen an der Straße wurden neu gepflastert.

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